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Recueil de travaux offerts par les auteurs à H. A. Lorentz à l'occassion du 25me anniversaire de son doctorat le 11 décembre 1900

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In lliïhren voni innercn Radius p = 2.1 mm. wurde Henzophenon vom Schnielzp. 17.S° geschinolzen. Xacli Kvacuirung mul Schliessung der liühreii w urden diesel ben in einem Thermostaten, dessen Temperatur l(i betrug, senkrecht aufgestellt. Zur Bcschleunigung des Eintrits spontaner Krvstallisation eiithielten die Uöhren je ein Stiickchen l'latindratli, von dein aus die Krvstallisation iin Laufe einiger Stunden erfolgte. Xacli dreimal 24 Stunden war eine Siiule von gegen l(!l) mm. krystallisirt. JJie Beiinengungen, die das Priiparat onthielt, verblieben zum grossten Theil in den obersten Fliissigkeitsschiehten, die sieli init der /eit sogar triibten. Durch diese Anreicherung der Beiinengungen in der Fliissigkeit wurde die Krystallisationsgeschw indigkeit selir erlieblieh verriiurert. Xacli Oell'nen der Höliren w urde der tliissig gebliebene Theil entfernt und das polvedrische Lnde des Krystalls init einein erwiirmten Metallcvlinder i on ebener basis zur Messung der Krvstallliinge ireebnet. Xacli Schmelzung des Krystalls und Abkiihlung der Sclimelze auf die Temperatur, bei der die Liinge des Krystalls geinessen war, besliinmte man die Liinge der l'liissigkeitssiiule bis zum Meniscus und die lliilie des Meniscus (//)• Um die Lage der Flüssigkeitssiiule init ebener

, h P

Oberlliiche zu erhalten, bat man zur ersten Lange noen -■—_2 zu

addiren. Bei 14.°7 wurde die Liinge der Fliissigkeitscylinder in zwei Hiiliren zn 157.ö und 151'. 1 inni. mul die Oontraction dieser ('vlinder bei der Krvstallisation zu I 1.4 und I 1.9 mm. bestiinint. llieraus ergiebl sieli die Volumeniinderung beider Krvstallisation pro I ebem. Mssigen lienzophenons bei 41.°7 zu 0.0911 und 0.0936 cbcin. und die Volumeniinderung pro 1 gr. zu 0.0S32 und 0.0S52 ebem., wenn das specitischt Gewicht des iliissigen Benzophenoiis bei 443.7 1.09SS betnigt. Von diesen Yolumeniinderungen ist die zwcite als richtiger zu betrachten, da in diesem Falie die Krystallsiiule tehlerloser ausgebildet war nis im eisten.

Dieses Yerfahren der Bestiinmung von A*' ist nicht allg°niein anwendbar, da in vielen Fiillen nicht ein sondern mehrere, von eiuander durch Fliissigkeitsschiehten getrennte, Krystallfiiden entstehn, zwischen denen sich bei weiterem Fortsehreiten der Krvstallisation Ilohlniunie bilden. Durch Yerengerung des Hohrlumens wird die Krystallisationstïeschw indigkeit ceteris paribus stark berabgesetzt, wahrscheinlich weil sich hier die Coiivectionsströme, welclie die au Beimengungen leicheieu

Schichten au der Krvstallisationsgrenze fort scha Hen, schwierigerausbilden.