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Recueil de travaux offerts par les auteurs à H. A. Lorentz à l'occassion du 25me anniversaire de son doctorat le 11 décembre 1900

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jedocli eine grössere Genauigkeit angestrebt, so diirfte es zweckmiissig sein die Mikroskoppfeiler von dem den Drehkomparator tragenden Mittelpfeiler zu isolire 11, daim aber auch selir solide zu fundiren

\\ eil der Apparat auch zu absoluten Ausdehnungsbestimuiimgen von Meterstiiben dienen soll, so muss die Distanz der Pfeiler 17(1 cm. betragen., damit noch 2, urn je 30 cm. von der Drehaxe auf derselben Platte montirte, -'50 cm. breite und 120 cm lange Triige zwischen den Pfeilern 11111 180° gedreht werden können. Die Pfeiler sind alsdann mit geniigend starken Deckplatten zu versellen, die beiderseits uni circa -'30 cm. ausladen. Auf diesen werden tlie Mikroskope in der Entfernuug von 1 111. so befestigt, dass ihre optischen Axen vertikal gerichtet sind.

Senkrecht zu der dadurch bestiminten Ebene und symmetrisch zn den Axen, sind auf dem Fussboden zwei starkere eiserne Scliienen festzulegen, auf welchen vermittels eines Rol 1 wagens der darauf befestigte Drehkomparator eist von Hand, daim. nacli der Bremsung, mittels einer Kurbel genau in die gewiinschte Stellung gebracht werden kann.

Der Drehkomparator besteht, im Wesentlichen aus einern gusseiserneu Dreifuss mit Ntellschrauben, in welchen ein grosser Cvlinder sich reibungslos 11111 seine Axe drelien liisst, welche genau vertikal gerichtet werden kann. Dieser Cvlinder triigt eine lenmiskatenförinige '), gut abgedrehte Tischplatte, auf deren Lappen bei den Ausdehnungsbestimnmngen, in und ihrer Liinge unterstützt, die Tröge moutirt werden können, wiihrend fiir den zu den Yergleichungen dienenden, nicht gleichzeitig zu beniitzeuden Trog, eine Montirung in der llichtung der Llingsaxe vorgesehen ist.

Die Tröge sind mit deu notwendigen Einrichtungen zu versehen, um ihre Axe in passender Höhe horizontal und symmetrisch zur Drehungsaxe der Platte stellen zu können. Sie sind temer doppelwandig und iiberdies noch durch eine schlecht leitende Hiille gegen iiussere Teinperaturvariationen geschiitzt. Die Teinperatur in den iiussern mit Wasser gefüllten Triigen wird vermittels eines continuirlich circulirenden Wasserstronies, durch eine passend angeordnete, serpentinförinige, geschlossene Leitung konstant gehalten. Der innere Trog kann ebenfalls mit Wasser gefiillt, und dieses, wie auch das der iiusseren Tröge, durch rasch roti-

') Diese Form wurde gewahlt, damit der Beobachter bei den Ausdehnungsbestinimungen zwischen den Trügen zu den Mikroskopen gelangen kann.