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cüle eines Gases, xvobei anziehende Kriifte oder allgemein potentielle Energie höchstens für ein ( orrectionsglied in llechnung gezogen xverden. Acceptirt man jedoch unsere Vorstellung, so ist es klar dass die Elektronen xvenigsteiis in \\ isinuth eine selir grosze und selir veriinderliche potentielle Energie baben zufolge der Anzielning durcli die geladenen Moleciile (die potentielle Energie bei kleinstinüglicher Entfernung votn anziebenden Centrum sei gleieli 0 gesetzt). hu Augenblicke xvelches fiir die Stroimibertragung besonders wichtig ist, niimlicli xvcnn das Elektron von einer \\ irkungsj)liiire in eine andere iibergeht, hat die potentielle Energie ein .Maximum, die kinetische also ein Minimum. Dies ist ein erster und wichtiger Grund für die Aull'assung, dass r in den Eornieln tiir Stroniiibertragung kleiner zu nehnien sei.

J)azu kommt noch, dass aus demselben Grunde xveshalb ein Elektron, einmal in Spiralbexveguug begrillen, der Wirkung einer elektrischen Kraft senkrecht zu der Spiralaxe nicht geliorcht, ein solches Elektron nicht so schnell xvie sonst unter dein Eintlusse anziehender oder abstossender Kriifte xvieder eine grössere Geschxvindigkeit erreichen xvird, sodass die Periode der 1 nwirksamkeit verliingert xvird.

Schliesslich werden beiin Wirken anziehender und abstossender Kriifte kleine Gesehxxindigkeiten in der Zeit zwischen den Stossen viel hiiufiger vorkominen als xvenn dieselben uur aus einem hiichst zufiilliiren Stosse entstehen können.

Thatsiichlicli scheint für die Erkliirung der Einzelheiten in den Aenderungen der 11 xi.i.-Konstanteu mit Temjieratur und Magnetfeld, iu der Weise xvie von mir angedeutet iu einer ineiner letzten Mitteilungen,') eine andere Gesclnvindigkeitsverteilung als dein M xxwi;i.i,'schen Gesetze entspiicht notxvendig.

10. Giebt man die Walirscheinlichkeit der obigen Betrachtungen zu, so scheint es mir notxvendig die Eornieln für Leitfiihigkeit für \\ iirme und Elekt ricitiit noch einmal neu ab zu leiten mit liiicksichtnahme auf die molecular-elektrischen Kriiften. Aus iilmlichen Grtinden wie von Kkinganu.xi 2) angegeben sind halte ich es für xvahrscheinlich, dass das ltesultat tiir das \ erliiiltniss der Leitfiiliigkeiten gleieli gut mit der Erfalirung stiimuen xvird.

') Verst. 11. Ven/. K. .1. r. Wet. Juni 1000, p. 195. Con>m. No. .">8, p. 23. ') l.c. p. 400.

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