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inolekularen Ladiiiigeii ausgelauseht werden, uur die recht weit aiiseiii ander liegenden Zahlen ld 7 und 1 anzugeben. Seit jener Zeit aber ersjab sicli sclmell grössere Siclierheit. Ks kam nn selben •lalire die hutdeckung Zekm.vn's und ilire Erkliirung durcli II. A. Lorkntz, welclie die Verniutlmng nalielegt, dass das Atoingewicbt der besonderen elektrisclien Atome etwa I 1000 ist. Micli selbst fiihrten im Winter 1 ntersuchungan iiber die Kathodenstralilen zu der Folgerung, dass diese au> den besonderen elektrisclien Atomen bestellen, und das ilir Atoingewieht etwa I 'if000 — ! 1000 betriigt.

Es ist wolil bekannt, eine wie grosse Zalil von Arbeiten spiiter erschieiicn ist. welclie diese Kesultate bet'estigen und nach vielen Keilen liin ergiinzen. Die Zahlwertlie fiir die beiden Phi'moinene wnrden genauer bestimrat und kamen dabei einander niilier.

(!. Elektronen theorie der Elektrodi/namik. lassen wir allen ziisainmeii, so kann nun mit grosser Zuversiclit Folgendes behauptet werden:

Die Ladung eiues jeden materiellen Theilchens ist diesem ein f iir alle Mal eigent hiimlich, iinderl sic/i atso niemals.

Um den eigentlichen Sinn der Hypothese recht schart zu erfassen, iiiuss man sicli erinnern, dass wir in der „Menge der Elektricitilt" ein Maass fiir die elektrodynainische Yerkettung mit dem Aether erkannten. Es trilt daim sogleich liervor, dass weiter niclits ausgesagt wird, als dass die elektrodynaniisclie Yerkettung mit dem Aether, so weit sie sicli in der „kleiige der Elektricitiit" messen liisst, jedem materiellen Theilelien ein fiir alle Mal eigenthiimlicli ist.

Ein elektrische!' Leitungsstrom ist hiernach stets zugleich als Strom inaterieller Tlieile aufzufassen. Fiir die elektrolytische Leitung wurde dieses seit langein anerkannt. Neu ist uur, dass wir aucli fiir die metallische Leilung etwas iihnliches annehmen miissen. Sollte es allein besondere negative elektrische Atome geben und nicht aucli positive Atome ahnlieher Art, so wiirde die Bewegung uur in der negativen Richtung der elektrischen Stromes erfolgen.

Wie 11. A. Lorkntz zuerst gezeigt hat, ist es möglich die elektrodgnamisc/en Vorgiïnge allein als Folge von Bewegungen elektriscler Tl.filchen anzusehen. Es mag wolil sein. dass die wirkliclien Erscheinungen damit nicht erschüpft werden, wir liaben aber jedenfalls bei der Ausarbeitung der Theorie vorliiutig das Hecht, diese vereinfachende \ oraussetzung zu machen.

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