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geitenden Elementargesetzes, dein wir jetzt nicht nur einen inathematischen, sondern aueh einen plivsikalisoben Sinn beilegen künnen; denn es könnte nach den electromagnetischen Grundgesetzen eine Bewegung ei nes Electrons im Vacuum ganz gilt existiren.

Man kann sieh abfragen oh nicht die Forin des Elementargesetzes t^iiie Modification erleiden wiirde, wenn iibcr die (iestalt und die Ladungsverteilung der Eleetronen andere Annahmen als die unsrigen gemacht wiirden. Aus dein Obigen gelit aber sclion hervor dass die Forin noch die gleiehe bleiben wird, wenn angenoinmen wird dass im Electron die lïauindiehte der Ladung nicht in einer k iigelschalc von endlieher Dicke constant ist, sondern sich bcliebig mit der Entferniing vom Centrum, allein aucli uur luit dieser Kntfernung, iindert. Dasselbe Elenientargcsetz wird sich wolil auch noch ergeben, wenn man statt der Kugelgestalt liir das Electron die Gestalt ciues einachsigen Ellipsoids annimmt uud alsdann die Bewegung in Kichtung der Achse stattlinden i;isst, es muss dann aberdie Ladungsdichte auf jedem eoiifocalen Ellipsoid im Electron constant sein. Bei sonstigen Annahmen in Bezug auf Gestalt und Ladungsverteilung wird das Elementargesetz in der niichsten Xiilie des Electrons bedeutend, in grössern Entfenimigen abcr nur unerheblich inodifizirt werden.

Aehnlichcs gilt fiir die weiterhin folgenden Elementargesetze.

5. Das Biot-Savartische Gesetz.

Aus dein Elcinentargesetze (10) liisst sich das Biot-SavaiitscIic Gesetz in der üblichen Gestalt leicht herleiten.

Betrachten wir einen kleinen cilindrischen Kaumteil, dessen Achse nach Liinge und Richtung durch $ bezeichnet sin und wclcher eine sehr grosse Anzalil (positive und negative) bewegte Eleetronen entlialten möge. In grossen Entfernungen wird dann die magnetische Kraft in der Gleiehung

£ = 'P-r,] (13)

ihren Ausdruck tinden, wo die Summation iiber al 1 die Eleetronen zu erstreckeu ist.

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