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y'=S%dv+lYdT

iuisreclmet mul in f und ^ einen bestimmten Wertli von T einfiïlirt, bekommt man in s r und y, T die Projection auf die sv und y, r Ebene der auf der GiBBs'schen Eliiche gezogenen Isotlierme für 7'. Dieselbe ist eine llaumcurve, welche die Stellen gleicher Neigung der Flache gegen die sv Ebene (deren Tangens = T) vereint.

Man kann sich die ganze GiBBs'sche Fliiclie aus diesen Isothermen aufgebaut deuken; kennt man jede dieser Curven und deukt man dieselben noch parallel an sicli selbst in der s und llichtung verschiebbar, so liat man die Schnittpunkte einer jeden lsotherme init irgejul

einer Ebene v = const. dein \c,,lT und demf^dTentsprecbend an die richtige Stelle zu schieben.

1'ie Beiiibrungspunkte der 7 entsprecheiulen Beridirungsebene au die (iiBBs'schen Flache, welche die coexistirenden Dampt' und Fliissigkeitsphase bestimmen, können mit lliilfe des Maxwei,i.-Clai sius'schen Criteriums für jede Isotlierme, also auch oline Mithülfe der Fliiclie bestinimt werden1). Dies kommt auf das niiniliche lieraus wie die sicli aus der Kenntniss, dass die [sothermen Curven gleicher Aeigung iare fff - 7) gegen die sr Ebeue sind, ergebende Construction. Bei dieser werden ja von der Isotlierme aus Linien mit der gleichen Neigung (.arcfg— T) nach der sv Ebene gezogen und eine Doppel-tangente an die daselbst durch die Sclinittpunkten mit diesen Linien gebildete

( ui\e f /y) = -p= jpdr gesuclit. Man darf bei dieser Construction der Werthe von r, und v.2 von einer zum / additiven Teniperaturfunction absehen, m. a. W. die Curve sicli selbst parallel der f Achse verschoben zeichnen. Ilat man auf die verschiedenen Isothermen, als paiallel dei yt s Ebene und parallel an sicli selbst verscliiebbare Curven gedacht, die Punkten und markirt, so findet man die zwei entsprechendeu zusammen gehürenden Punkte auf der Conuode, indem man diese Isothermen in der oben augegebenen Weise in die richtige Lage schiebt. Ebenso wird die Berülirungssehne, welche die entsprechenden I unkte der Connode verbindet der llichtung und Grosse nach

\ i'rjrl. van dkk Waals, Verh. Kun. Akad. v. Wet. 1880 •).

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