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Man kann den Kork gewöhnlich an der eigentümlichen, regelmassigen Anordnung in radialen und tangentialen Reihen und an dem engen Anschluss der Zeilen erkennen. In zweifelhaften Fallen nimmt man zu Korkstofïfreactionen seine Zuflucht, wobei sich folgendes ergiebt:

ScnuLZE-Reagens farbt Korkstoff gelb (freilich zuweilen schwach; die Farbung gelingt hier deutlich wenn man die Schnitte, resp. den Zweig zuerst in Alcohol legt), obgleich Holzstoff-Reagentien keine Farbung verursachen. Eines der eigentlichen Korkstoff-Reagentien ist Kali, welches die Wande gelb farbt, und, wenigstens bei schwacher Erwarmung, den Korkstoff mit eigentümlicher Körnelung aus den Wanden lost.

Ouerschnitt der Kartoffelschale.

Der Kork hat hier die dunnen Wande, die bei diesem Gewebe mehr gewöhnlich gefunden werden.

Oberhciutzellen c. a.

Ausser Korkzellen kann man zur Not noch die Oberhaut(Epidermis 1))zellen zu dem Parenchym rechnen, und zwar mit Einschluss der Schliesszcllen der Spaltöffnungen, und der Zeilen, welche verschiedene Haare aufbauen. Dann und wann werden wir einiee dieser Zeilen zu sehen bekommen. An der Oberhaut werden wir dann auch die ausserste Membranschicht, die sich ahnlich wie eine verkorkte Lamelle betragt, die sogen. Cuticula~), kennen lernen.

1) Von epi (e7r/) ober und derma = Haut; vgl. pachydermen, Dickhauter.

2) Von cutis, Ilaut.

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