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Struktur. Für diese alle gibt es natürlich nicht jedesmal besondere Benennungen. Diese gibt es nur für einige Arten, — die Formen, welche wir kennen lernten — welche durch stark auffallende Unterschiede von andern abweichen und um welche die übrigen Formen am bequemsten gruppiert werden können. Für solche abweichenden Formen eebraucht man

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manchmal einfach die Benennung der zunachst liegenden Zellenart, wenn dafür ein bestimmter Name gebrauchlich ist, oder man sucht durch Hinzufügung von Adjektiven oder durch Umschreibungen Besonderheiten ihres Baues deutlich zu machen, oder man benützt die Ausdrücke, welche für die reineren Formen gebrauchlich sind, zwischen denen die fragliche Zellenart liegt. So spricht man z.B. von parenchymatischem Collenchym oder collenchymatischem Parenchym bei Parenchymzellen, wenn die Zellenecken etwas starker verdickt sind, aber wenn sie sich zugleich von echtem Collenchym dadurch unterscheiden, dass sie zwischenzellige Hohlraume haben, Chlorofyll enthalten und keine Faserform aufweisen; so bezeichnet man mit Steinkork, Korkzellen, in deren Wand eine dickere Lage verholzt ist, sodass es gleichsam zugleich Steinzellen sind; den Ausdruck verholztes Collenchym hat man auch für Fasern gebraucht, die wie Collenchym hauptsachlich in den Zellenecken verdickt sind, jedoch verholzte Wande besitzen; Ringschraubengefasse sind Gefasse, deren Verdickungsring stellenweise aus Schraubenband, stellenweise aus Ringen besteht; Fasertrachëiden sind Tracheïden, welche die reinere Faserform haben, denen aber die Spalttüpfel fehlen, u.s.w. Wir werden manchen solcher Zwischen- und gemischten Formen noch begegnen und einzelne derselben noch besonders besprechen.

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