Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

nimmt die Pestigkeit vieler Zeilen durch eine spater eintretende Verholzung sehr zu. Der Process, welcher bei Dicotylen, wie wir sehen werden, für die Bildung von mehr Leitungsgewebe (sowie von mehr Festigkeitgewebes) sorgt, das Dickenwachstum, fehlt jedoch den meisten Monocotylen und wir sahen gerade, dass dies, wenigstens was die Leitungszellen betrifft, mit dem mehr constanten Umfang der Krone zusammenhangen kann.

Bei Monocotylen mit kriechendem Stengel, die wiederholt neue Wurzeln in die Erde senken k(innen, ist aus nahe liegenden Gründen ein Wachstum in die Dicke nicht nöticr; bei diesen kann also die totale Blattmenge, welche an den Stengel

. O ' {5

sitzt, stets grösser werden. —

Als ein zweites Vorbild monocotylen Stengelbaues betrachten wir einen Ouerschnitt des Blumenstieles von Arum macnlatum. Das Festigungsgewebe besteht hier aus Collenchym.

B. Bei Dicotylen und Gymnospermen.

a. Dicotyler Stengel ohne Dickenwachstum.

Objekt: Auslaufer von Ramnicidus repens.

Bei vielen Zweisammenlappigen mit kurzer Lebensdauer, oder mit kriechendem Stengel kommt ebenso wenig als bei vielen Monocotylen Dickenwachstum vor. Als Beispiel betrachten wir den Stengel von Reiminciilus vepens. Wir sehen hier auf Ouerschnitt innerhalb der Oberhaut eine Parenchymmasse, in welcher die Gefiissbündel wie gewohnlich bei Dicotylen in einem Ring stehen (man merke sich hier den gewöhnlichen Unterschied zwischen Ein- und Zweisamenlappigen). Der Gefassbündel zeigt im Bau grosse Aehnlichkeit mit dem des Mais :

Sluiten