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sind, sondern sich auch in dieser Richtung geteilt haben, ist schon deshalb wahrscheinlich, weil wir wahrnehmen, dass zuweilen zwei neben einander liegende Zeilen durch eine sehr dünne radiale Wand getrennt werden, wahrend die andern Wande viel dicker sind. Um auch beurteilen zu können, in wiefern Wachstum und Teilung in radialer Richting statt gefunden hat, vergleichen wir, zum Beispiel, verschiedene junge Zweige mit Rücksicht auf die Anzahl der Zeilen, die wir zwischen Epidermis und Sklerenchym antreffen, und dann auf die Dicke dieser Schicht. In beider Hinsicht finden wir bei den verschiedenen Exemplaren grosse Aehnlichkeit. Wenn wir jetzt noch einmal dasselbe Gewebe bei einem alteren Zweige betrachten, also das Gewebe zwischen der Innengrenze des Felloderms und der Aussengrenze desSklerenchyms, so bemerken wir sofort, dass wirklich in radialer Richtung Wachstum statt gefunden hat (denn die Dicke dieser Schicht hat wirklich zugenommen), dass jedoch die Zellenteilung im allgemeinen unterblieb (denn die Anzahl der Zeilen ist nicht oder kaum grösser geworden).

< 17es PENSUM.

I. DER STENGEL. 5.

In der Nahe der Gefassbündel sehen wir in den Holzteilen, an einigen Stellen, plötzlich Uebergange in der aussern Form der Elemente, indem auf eine Schicht mit in radialer Richtung kürzeren Elementen und ohne weite Gefasse, nach aussen hin plötzlich eine Schicht mit in radialer Richtung langeren Zeilen und

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