Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

Holzgefasse durch die dünn gebliebenen Wandteile hineingewachsen sind. Das sind die sogenannten Thyllen, welche oft in dem Holz, das nicht mehr zur Fortleitung dient (dem sogen. Kernholz) die Gefasse schliessen helfen.

18e® PENSUM.

I. DER STENGEL. 6.

O b j e c t: Lindenzweige.

An dem Ouerschnitt eines Lindenzweiges sehen wir dasselbe, was wir schon bei Aristolochia wahrnahmen, namlich, dass die Menge des Markstrahlgewebes, welches das Cambium nach innen und aussen absondert, stets grösser wird, weil fortwahrend neue sekundare Markstrahlen hinzukommen. Ausserdem beobachten wir die gleichfalls gewöhnliche Erscheinung, dass die Breite der Markstrahlen im Holzring sich ziemlich gleich bleibt. Die zwischen den Maikstiahlen liegenden Stücke des Cambiumringes werden jedoch stets breiter und sondern also stets breitere Schichten Holz- u. Siebgewebe in engerem Sinne ab, wahrend die letzteren Gewebestücke von Zeit zu Zeit durch Hervoitreten eines neuen Markstrahles wieder gespalten werden.

Es erhebt sich nun die Frage, wie das cambial nach aussen abgeschiedene Gewebe sich der Notwendigkeit fügt,/ stets einen grosseren Umfang einzunehmen? Wir könnten uns denken, dass in einer bestimmten ringförmigen Schicht die tangentiale Ausdehnung überall stattfande, aber auch,

Sluiten