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kommenden abgerundeten Stellen, ausserlich anderer Art, scheinen aus einem Hohlraum zu bestehen, umgeben von dünnwandigen Zeilen. Die Zeilen der Hauptmasse sind, besonders bei dem Frühjahrholz, wohl gewöhnlich nicht zugespitzt, denn wir sehen die Zeilen in radialer Richtung überall gleich gross; nur tangential sind sie bisweilen sehr schmal. Dies würde also eher auf eine Verengung wie bei der Sp|tze eines Meisels hinweisen.

An einejp^ Zweige, der in essigsaurem Kupfer gestanden hat, ü^rzeugen wir uns, dass Harz darin vorkommt. Diese befinMet sich in den Harzgangen, welche aus einem grossen intercellularen Hohlraum bestehen der mit diinnwandigem Parenchym bekleidet ist, welches das Harz in den Hohlraum ausscheidet.

Radialer Langsschnitt. An den faserigen Zeilen sehen wir nicht viele Zuspitzungen. Sehr deutlich sind die sehr grossen gehöften Tüpfel. Wir erkennen an jedem derselben : i. einen grossen aussern Kreis: den weitesten Teil des Hofes der zwei Tüpfel, die gewöhnlich beide in den Schnitt vorhanden sind; 2. zwei kleinere Kreise, die jedoch nicht bei derselben Einstellung scharf sind: die Mündungen der beiden Höfe in die zwei Zellenhöhlen. In den dickwandigsten dieser Elemente sehen wir eine Struktur, als ob an der Innenseite der Wand feine schraubenförmiof aufsteigende Verdickungsleisten vorhanden waren.

In den Markstrahlen bemerken wir zweierlei Zeilen. In der Mitte Parenchym, welches radial sehr gestreckt ist und mit welchem die angrenzenden Fasern mit einem grossen Tüpfelkanal, der fast so breit wie die Faser ist,

communicieren. Unter sich communicieren diese Parenchym-

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