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24es PENSUM.

3. DIE WURZEL.

Objekte: Keimpflanzen der Gerste, im Früjahr aufgehobenes Wintergetreide, Wurzel der Hyacinthe, Luftwurzel einer epifytischen Orchidee.

Der Bau der Wurzel ist besonders in jüngerem Zustand

von dem des Stengels ziemlich verschieden. W7ir bespre-

chen jedoch nur ein Paar sehr auffallige Punkte.

Zunachst befindet sich an der Spitze der Wurzel eine Haube, die dem Stengel abgeht. Wir beobachten dieselbe indem wir Wurzelspitzen von //<?r^&///-Keimpflanzen in unsere Chlorallösung bringen, und mit A betrachten. Das Fehlen derselben beim Stengel können wir wahrnehmen indem wir bei im Fruhjahr aufgehobenen W7intergetreide an einem Trieb die Blatter successive bis unten an ihrer Einpflanzungsstelle wegnehmen, bis wir zuletzt nur den ganz kleinen Stengel übrig behalben. An dessen Spitze befindet sich die Anlage der künftigen Aehre, und wir können sie auf dieselbe Weise wie die Wurzelspitze untersuchen.

Sodann betrachten wir den Bau den jungen normalen Wurzel bei einer im Glase gezogenen Hyacinthe.

Eine aussere zur Wurzelhaarbildung geignete Schicht fehlt hier. Wohl findet man an der Oberflache ein Paar Zellschichten die seitlich eng zusammenschliessen. Die ausserste können wir wieder Epidermis nennen.

Dann kommt eine parenchymatische Masse mit deutlichen Intercellularen, und im Inneren der sogenannte Centralcylinder, in dem wir leicht Gefasse bemerken.

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