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über Alkohol und Degeneration. Wenn auch hier der sichere Nachweis über das Freisein der unmassig trinkenden Vater von nervösen Entartungsanlagen nicht zu erbringen ist, so darf andrerseits nicht vergessen werden, dass sie auch bei den nicht gewohnheitsmassig trinkenden vorhanden gewesen sein können. Es ist denkbar, dass eine degenerative Anlage latent bleibt und weiterhin sich ausgleicht, wenn nicht die Keimschadigung durch den Alkohol hinzukommt. \Y ie verwickelt solche Zusammenhange sein können, sehen wir an der Paralyse. Wir können heute mit grosser Sicherheit sagen, dass niemand an Paralyse erkrankt, der nicht luetisch war. Aber die Syphilis allein erzeugt die Paralyse nicht, denn nur eine Minderzahl von den Syphilitikern wird paralytisch, und auch diese nur wenn noch weitere Bedingungen unbekannter Natur hinzutreten, die nur unter Vólkern mit alter stadtischer Kultur sich finden. Es ist denkbar, dass auch der Alkohol das Glied eines solchen verwickelten Zusammenhanges ist, der an den Keimdrüsen angreift. Wenn wir bedenken, wie wenige Familien in den Kulturlandern vollkommen frei von •degenerativen Tendenz sind, so müssen wir schon von diesem Standpunkt aus die Ausschaltung des Alkohols aus unserm Leben verlangen. Natürlich enthebt uns dies nicht der Aufgabe, grössere Klarheit in diese Dinge zu bringen. Diese Klarheit werden wir aber nicht gewinnen durch eine weitere Haufung des statistischen Materials über die Belastung der Epileptiker und Schwachsinnigen mit Tiunksucht, sondern nur durch neue Fragestellungen.

Prasident Bischof Dr. Von Schéele-

W ir danken auch Herrn Dr. Wlassak für seine wichtigen Ausführungen. An der Reihe ist der Vortrag des Herrn Theo B. Hyslop, den ich freundlichst erbete das Wort zu nehmen.

On the Influence of Parental Alcoholism on the Physique and Ability of the Offspring.

Theo. B. Hyslop. M. D., F. R. S. E., Late Senior Physician Bethlem Royal Hospital, (London):

In the able address delivered by Professor Laitinen at the Antialcoholic Congress at Stockholm in 1907, he claimed that alcohol, although given in small quantities, caused a remarkable

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