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oder mehrerer Jahre zur Folge. So stieg z.B. im Jahre 1905 der Import von Bier von 1,109,000 Liter auf 1,363,000 Liter und im folgenden Jahre nochmals um 102.000 Liter. Im darauffolgenden Jahre zeigte sich die Reaktion durch ein Sinken um nicht weniger als 49,000 Liter, dem im nachsten J ahre ein weiteres Zurückgehen um 63,000 Liter folgte. Dieselbe Erscheinung zeigte sich in denselben J ahren bei der Genevereinfuhr. Erst im J ahre 1908 war offenbar das Zuviel durch den Detailhandel und den Konsum ausgeglichen, denn für 1909 und 1910 findet man wieder höhere Einfuhrziffern von Bier und Genever.

Ehe ich die Zahlen dieser Tabelle bespreche, muss ich bemerken, dass die vom Niederlandischen Zentralstatistischen Büro herausgegebenen „Jahresziffern", aus denen ich meine Tabelle zusammenstellte, nicht mit der von der indischen Regierung herausgegebenen ,,Handels,Schiffahrt-und Zollstatistik" iibereinstimmen, obgleich das erstgenannte Büreau seine Ziffern den monatlichen Statistiken im indischen Staatsanzeiger entnimmt.

Auf meine Bitte um Aufklarung wurde mitgeteilt, dass die monatlichen Statistiken nur die Einfuhr für den Konsum vermelden und die Handels, Schiffahrt- und Zollstatistik die ganze Einfuhr, eingeschlossen die spater wieder ausgefiihrten Waren.

Aber auch so bleiben noch Ungleichheiten, die ich nicht erklaren kann. Man müsste ja er war ten, dass die Handelsstatistik auf diese Weise immer höhere Ziffern hatte, als die Monatsstatistiken. Doch das ist nicht immer der Fall; so z.B. gibt erstere für das Jahr 1909 eine Gesammteinfuhr von 1555230 Liter Bier an, wahrend die Monatsstatistiken vermelden, dass in demselben Jahre allein schon für den Konsum 1773000 Liter eingeführt wurden. Ebenso sind die Schwankungen für die Biereinfuhr in Surabaja in den Jahren 1906, 1907 und 1908, welche die Handelsstatistik angibt, schwer zu verstehen. Die betreffenden Ziffern lauten 769000, 348000 und 665000 Liter.

Man ware also vollkommen berechtigt, den aus den erwahnten Statistiken gezogenen Folgerungen jeden Wert abzusprechen; aber da ist es nun ein glücklicher Umstand, dass die daraus gezogenen Schlüsse nicht nur meine anderswo mitgeteilten eigenen Erfahrungen bestatigen, sondern auch mit den Aussagen befugter Beurteiler übereinstimmen. Und da es nun einmal keine besseren

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