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Mittel in diesem Streite erst an zweiter Stelle an die Reihe kommen; im Gegenteil, weit davon entfernt, dass man meinen sollte sich dariiber zu beklagen, wurde die Tagesordnung, aus der hervorging, dass diesmal auch den i n d i r e k t e n Mitteln Andacht geschenkt werden sollte, mit einem Gefühl der Dankbarkeit begrüsst. Es ist wohl aber auch nicht anders möglich, dass nach einer Woche harter Arbeit wie diese, einer Woche voller Debatten und Diskussionen, wobei sich wieder deutlich herausgestellt hat, dass auch ohne Alkohol Enthusiasmus in starkem Masse sich hervortun kann, ein Kongress müde ist, und das Interesse, wenn auch nicht erschöpft, so doch sicherlich vermindert ist. Vermindert ganz sicherlich, wenn man sich obenein Entwürfen von zweiten oder dritten Rangs Interesse gegenüber sieht. So weit es mir nur möglich ist, will ich Ihre Andacht sowenig wie möglich in Anspruch nehmen, und ich will darum auch mir die Freiheit erlauben einigermassen anders zu beginnen, als auf einem ernsthaften Kongress gebrauchlich ist.

Ich beginne mit den drei Worten, die uns allen in unserer Kmderzeit ein herrliches Marchen versprachen, den WortenEs war einmal. In der Tat: ich denke in diesem Augenblicke an das Marchen vom Prinzen, der die Fürstin Wahrheit zu suchen sich auf machte, der viele sich widersprechende Geschichten von ihrer Schönheit gehort hatte, der nur wusste, dass sie da lebte weit hinter den hohen Bergen. Mutig und jung wie er war ritt er fort ohne 'sich vor Hemmnissen zu fürchten, liess sich auch nicht abhalten durch die weisen Priester, die ihm sagten, dass sie alles von der Wahrheit wüssten und ihm es wohl erzahlen wollten, noch durch Kriegsleute, die an den aussersten Grenzen des menschlichen Gebietes aufgestellt waren, um jedem sterblichen Menschen den Zugang zur Wahrheit zu wehren. Und als er nun die Grenzen überschritten hatte, musste er tagelang durch dichte Walder irren wo er Löwen und Tiger in der Nahe wusste um endlich der Fürstin Wahrheit gegenüber zu stehen, die nicht eme schone Jungfrau war doch die eine alte hassliche Frau zu sein schien. Sie erzahlte ihm, wieviel Leid die Welt ihr angetan hatte, und fügte hinzu, dass sie von all dem Leid nicht jünger und schoner geworden ware. Und als er nun unter Klagen ausserte, dies alles könnte er den Menschen da unten nicht erzahlen wed ach dann alle von der Wahrheit abwenden würden, da drang sie in ihm, er solle nichts verschweigen, denn die so zu ihr kamen,

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