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verdienst für den Arbeiter bleiben, der mehr oder weniger sein kargliches tagliches Brot hat; sie muss eigentlich zu allererst angewendet werden zur Erhöhung der Gemütlichkeit im Hause, zum Anbringen von kleinem Komfort daselbst, zur Ausschmückung der Raume mit Gegenstanden, die für ihre Bewohner zeugen. Daneben ist natürlich nichts zu sagen, wenn Gegenstande der Handhausarbeit von ihren Verfertigern verkauft werden, und somit diese Verfertiger in stand setzen einen kleinen Nebenverdienst zu machen. Jedoch muss man wohl im Auge behalten, dass dieser Neben verdienst weder für den, der für die Handhausarbeit Propaganda macht, noch für den, der sie ausübt, Hauptsache oder selbst nur Zweck sein darf. Handhausarbeit ist für die Familie Nebensache, welche von der eigentlichen Arbeit oder dem eigentlichen Fache nicht ableiten kann, ohne der Familie Schaden zu zu fügen. Sonst entsteht leicht die Gefahr, dass die v eredelnde Haushandarbeit in die verherende Hausindustrie übergeht; dass die Haushandarbeit, die ein Segen sein muss und kann, den Fluch der Hausindustrie mit sich bringt. Handhausarbeit dient zur Starkung des Familienlebens und zur Mehrung der \\ ohlfahrt, dies vor allem dort, wo die Verleitung zum Leben auf der Strasse gross ist; sie dient auch zum praktischen Ausdrucke dessen, was im eigenen Kreise mit kleinen Mitteln getan weiden kann, um das Leben reicher zu gestalten und einen kleinen aber wirklichen Genuss zu schenken, der keinen üblen Nachgeschmack hinterlasst. In dieser Richtung muss an der Handhausaibeit festgehalten werden; und es muss dabei begriffen werden, dass, allgemein gesagt, die Handhausarbeit für den, welcher mit Hülfe ihrer Krafte seinen sozialen Zweck erreichen will, diesen Zweck niemals voranstellen darf denen gegenüber, die sie zur Handhausarbeit zu bringen trachtet, doch in sich selbst fortwahrend Leberzeugung lebendig halt, dass Handhausarbeit kein Zweck, sondern Mittel ist. Zweck muss sie allein sein für den Ausüber der Handhausarbeit; er muss nicht fühlen, dass hier auf leisem und praventivem Wege zu verhindern versucht wird was man sonst für möglich hielte; denn es ware einem jedem gegenüber, den man mit praventiven Mitteln umgibt, eine Taktlosigkeit,' sich merken zu lassen, wozu diese praventiven Mittel an erster Stelle dienen.

Die andere Abweichung vom Wege, den wir den rechten Weg der Handhausarbeit nennen wollen, liegt in der künstlerischen

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