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Funken nötig hat, um die Flamme schnell ausbrechen zu lassen. In einem etwas geanderten Sinne ist es mit der Handhausarbeit dasselbe. Sicherlich ist sie kein Mittel, das auf sich selbst stehend, die furchtbare Macht des Tran missbrauches verhindern kann; sicherlich ist sie noch weniger ein Mittel, um dort, wo dieser Trinkmissbrauch seine Verwüstungen einmal angerichtet hat, diese wieder gut zu machen; sie ist ein kleines Mittel, das in Verbindung mit anderen angewendet werden muss, aber sie ist darum noch kein Flickmittel. Ihre Hauptaufgabe ist: vorzubeugen, ihre Hauptaufgabe ist: dafür zu sorgen, dass kein Brennstoff sich aufstapelt, Brennstoff, der beim Trankmissbrauch in Langeweile und Miissiggang gefunden werden wird. Die Handhausarbeit wird da \\ under tun können, wo man, obertlachlich beschaut, meinen würde, dass die Wunder nicht nötig seien; Wunder in den Augen derer, die sie in Anwendung brachten, Wunder auch in den Augen derer, die zur Anwendung gebracht wurden, und die oft selbst nicht begriffen, dass da, wo das Familienleben zuvor armselig und eintönig war, nun ein ganz anderer Geist ins Familienleben gezogen ist, der es allen, die daran teilnehmen, zu einem reichen Genuss macht.

Die Handhausarbeit ist ein kleines und ein indirektes Mittel, ich spreche es nochmals mit Nachdruck aus, und dies um so mehr, als man sie nicht an sich selbst, sondern in Verbindung mit dem, was für die wirkliche Volksentwicklung getan wird, betrachten muss. Sie ist zwar nur klein, aber wir alle wissen es, und wir alle fühlen es taglich, dass auch im Kleinen die grösste Kraft verborgen sein kann. Es soll welche geben, nein es gibt welche, die lachelnd die Schultern zücken über die Mühe, die wir uns für die Handhausarbeit geben, die da fragen, ob es ein allgemeines Interesse ist, of tmals die mangelhaf ten Gegenstandeherauszulocken, die auf Ausstellungen zu sehen sind. Lass sie lachen, so viel sie wollen, sie können nicht sehen, was hinter den Gegenstanden steht, das, was das Ideal ausmacht. Lass sie lachen, und lassen wir sie in einem gewissen Sinne beklagen, denn ihnen fehlt, was wir das Unsrige nennen können; ihnen fehlt der Begriff eines Lebens für ein Ideal. Und wer in der Gegenwart dieses Ideal, wie klein es auch sei, hat, der ist sicherlich reicher als er weiss, und er kann sicherlich mehr, als er vermeint zu können.

Prasident S. Exc. A. S. Talma: Auch Herrn van der Mandere

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