is toegevoegd aan uw favorieten.

Niassische Sprachlehre

Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

II. KLASSE.

Verba mit dem Prafix fa-,

Diese zeigen weniger das Haben, als vielmehr das Gebrauchen von dem an, was der Stamm benennt, d. h. wenn er Substantiv ist; sehr viele aber haben auch Verbalstamme. Beisp.: famatua = sich vcrlobcn , eigentl. sich Schwiegereltcm anschaffen, von m a t u a = Schwiegervater, Schwiegermutter; f a g a u = Ballspielen, von gau = Ball; fawude = Spass machen, von b u d e = Spass; f a k u d o — reiten, von k u d o = Pferd; f a g o h i = lanfen, Stamm ohi; fa'usu = bissig sein, beissen (aber ohne Object); fasalato = verfehlt sein, von s a 1 a = Fehler;

fa'ewuata = die gleiche Grósse haben wie , von ebua =:

gross. Bei diesen letzeren haben die Stamme auch noch Suffixe.

Solche wie fa'usu haben im Plural reciproke Bedeutung: fa'usu ira = sie beissen sich, gegenseitig.

III. KLASSE.

Verba mit dem Prafix ma-.

Dieses Prafix zeigt ebenfalls oft den Gebrauch von etwas an, oder auch das Producieren von dem, was der Stamm benennt: manaembu = ein Kopftuch (saembu) tragen; mani'o = einen Spazierstock (si'o) gebrauchen; m a n a o — ankern (s a o = Anker); manimbo = rauchen (s i m b o = Rauch); m a' i k i = lachen ; m a 1 i w a 1 i w a = sich bewegen; mangadulo 1 = ein Ei od. Eier legen (a d u 1 o = Ei); mangobou = verfaulen (o b o u = faid [werden]). — Über den Wechsel der Anlaute der Stamme sieh. Einleit. III. 1. B. a. b.

Ferner: Malimbotu = sich abschalen, abl'ósen (von der Haut), Stamm botu od. mbotu (also hier mit Infix «li»); manigaru ba dodo = wiihlcn im Hcrze?i, Stamm charu (dies mit Infix «ni» u. Wechsel von «ch» u. «g»); m an a 1 i c h i = tanzen (hier vielleicht Infix «na»); manaköi = krumm sein, sich krütnmen (hier fraglich , ob Infix, oder von sak Si [a k 5 i = krumm\ , mit Relativpron. si: der krumme; ebenso manakiwö = geschlangclt sein (s a k i w o = das geschl'dngeltc).

1 Dass „ng"u. sonstige La\ite nur als Einschiebungen zu betrachten seien, wurde schon gesagt; das Prafix ist u. bleibt „ma-" schon weil das Niass. keine geschlossene Silbe wie mang- u. s. w. haben kann.