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Niassische Sprachlehre

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lassen (etvvas durch einen andern), von muhalo = holen; mamatagu o (tefatagii'5) = ndhen lassen, von managu = naken; mamabadugö(tefabadugö) = trinken lassen (jemanden Wasser) von maraadu = trinken. Der verwandte transitive Stamm kann sogar sein eigenes Suffix beibehalten, wie bei mamahaogo'ö (tefahaogo'o) = reinigen lassen, von mangehaogö = reinigen.

Auch Verba causativa mit ursprünglich nicht transitiven Stammen können zu dieser Bildung verwandt werden und zwar geschieht dies so, dass das Prafix fa (fo) stehen bleibt (wodurch dann die Transitivitat hergestellt ist) und man davor noch einmal die beiden Prafixe setzt, z. B. mamafazöchi'o (tefafazoch i'o) = machen lassen; mamafoloi'ö (tefafoloi'ö) = laufen lassen, entschlüpfen lassen (durch einen andern); von mamazochi u. mamoloi'o. Das «durch », resp. «von» wird ausgedrückt durch die Praposition cho, resp. ba, z. B. ufatagu'o ia cho ninagu = ich lasse es naken von meiner Mntter. Ausnahmsweise kann auch das einfache Verbum causativum den eben genannten Begriff ausdrücken, z. B. ufauchu gadulo andro — ich lasse die Eier briiten (vom Huhn n&mlich); regelrecht müsste das Subject sie selbst brüten.

Werden sonst an einfach causative Verben noch Suffixe angehangt, so andert dies die Bedeutung nicht wesentlich, höchstens, dass eine Verstarkung dadurch zuwege gebracht wird, doch dies auch noch nicht einmal bei allen.

Beispiele. Mamahowu'o (te fah o wu1 o) segnen ; m amarukaisi (tefarukaisi) = durcheinandermengen; dagegen mamaruka = (einfach) vermengen. Nach unseren Begriffen haben diese nicht einmal eine causative Bedeutung, aber der Niasser nimmt sie am Ende doch so.

Anhang.

Einige weitere abweichende Verbalformen.

Ausser den vorstehend angeführten Verbal-Formen giebt es noch einige andere, die eigentlich keine neuen Bildungen darstellen , sondern nur durch kleinere Veranderungen besondere Handlungen, resp. Zustande bezeichnen und die deshalb noch zu erwahnen sind.

1) Eine wiederholte oder andauernde Handlung und ein wieder-