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schliessenden Augen und mehr noch am Gange, den sie vollenden, indem sie nicht ausschreiten und die Füsse abwechselnd setzen, sondern indem sie die Luft in einem widerstandslosen Zuge und Schweben mehr durchschneiden als durchwandeln." Sehr wichtig ist vor allem die Stelle, wo Kalasiris einen Unterschied zwischen der "echten und falschen Weisheit" der Agypter festzustellen versucht, III, 16: "Die eine ist pöbelhaft und wandelt so zu sagen, niedrig auf der Erde, dient den Gespenstern und giebt sich mit Leichen ab, klebt an Krautern und halt auf Beschwörungen; ihr Endzweck ist niemals etwas Gutes, weder für sie selbst noch für den der sie benutzt; in ihren Wegen geht sie meistens fehl;2) -gelingt ihr einmal etwas, so ist es etwas Armseliges und Kleinliches; bald giebt sie Dinge zu sehen, die in Wirklichkeit nicht sind,') bald tauscht sie gehegte Hofïfnungen, bald verhilft sie zu unerlaubten Hand-

Fragen 39: "Die Pythagoraeer sagen, dass die Seelen der Verstorbenen weder Schatten werfen noch blinzeln" u. Über die spate Bestrafung der Frevler 22.

1) Auch die Indiër glaubten, wie es im "Nala und Damayanti" V, 23 zu lesen ist, dass die Götter nicht blinzeln und zwar stehen, aber nicht den Boden berühren, vgl. J. van der Vliet, "Quo Discrimine Dei et Homines inter se dignoscantur" in Mnemosyne N. S. XXIX P. II (1901) S. 207 Ag*

2) Dass in der Magie die Fehlschlage sehr haufig sind, ohne dass die Magiër selbst Grande dafür anzugeben vermogen, war auch die Erfahrung der Kabbalisten, vgl. Knorr v. Rosenroth, Cabbala denudata, Tom. II Liber Sohar restitutus (1684) S. 124. Auch im heutigen Spiritismus sind diejenigen Tatsachen, aus denen auf die Existenz von der modernen Wissenschaft unbekannten Kraften zu schliessen ware, höchst selten und unberechenbar. Vgl. gegen du Prels leichtfertige Aeusserung in "Die Mystik d. alt. Gr." S. 119, dass unsere Gelehrten "nur um die nachste Strassenecke zu gehen nötig hatten, um sich die anschauliche Überzeugung von der Einseitigkeit ihrer Weltanschauung zu holen" die besonnenen Auseinandersetzungen von J. H. Hyslop in "Enigmas of Psychical Research (1906) S. 10 f. f., woselbst er die in Rede stehenden Erscheinungen "viel mehr sporadisch als ungewöhnliche physische Phanomene" nennt und geradezu sagt: "Die ganze Welt muss ihr Gebiet und Jahrhunderte ihre Geschichte sein, um uns einer intelligenten Ansicht über dieselben zu sichern."

3) Hierüber werden wir uns spater verbreiten.

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