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mos und Hersagung von dessen Beschvvörungen, nie mehr in jenen zurückzukehren. Da Eleazar aber die Anwesenden vollkommen davon überzeugen vvollte, dass er jene Kraft besass, setzte er vor dem Kranken in der Nahe einen mit Wasser gefüllten Becher oder ein Fussbecken und befahl dem Damon, um bei seinem Ausfahren aus dem Menschen, diese Gegenstande um zu werfen und den Zuschauern deutlich zu seigen, dass er den Menschen verlassen habe. Dies geschah und der Verstand sowie die Weisheit Salomos wurde allen klar." Es ist eben erstaunlich, wie der Glaube an das Dasein und Wirken der Damonen, trotz oder gerade infolge der Angriffe skeptischer Philosophen und spöttischer Literaten sowohl bei den Anhangern der Götterkulte als bei den Feinden derselben immer festere Wurzeln schlug. So wird z. B. in jenen obenerwahnten Pseudoklementinen Hom. IX, 15 die Beseelung der Standbilder mit nüchterner Skepsis geleugnet, aber, doch zugegeben, dass sie "durch den Finger eines Damonen" in Bewegung gebracht werden können. Und der alle seine Zeitgenossen an Gelehrsamkeit überragende und auch in den mathematischen Wissenschaften keineswegs unerfahrene Neuplatoniker Proklos,') von dem also, zumal nach jenen Enthüllungen seitens der Christen,2) zu erwarten ware, dass er auch jene schon erwahnten mechanischen Kunststücke gekannt hat, versichert dennoch geradezu in seinem Kommentar zu Plat. Timaios IV, S. 287 C, dass "die Telestik (Weihekunst) sowohl Orakel als Bilder der Götter . . . errichtet und durch gewisse Symbole3) diese aus teilbarer und verganglicher

ï) Vgl. J. G. van Pesch, De Procli fontibus. Dissertatio ad historiam matheseos Graecae pertinens, Leiden (1900) S. 41 f. f.

2) Das Serapeum wurde im Jahre 391 zerstört und Proklos lebte von 410—485.

3) Was er hiermit meint, ergiebt sich aus der Stelle zu Tim. IV S. 240 A. die wahren Telesten, Weihekünstler welche vermittelst Charakteren

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