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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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VI.

Um festzustellen, dass die Magie das Wesentliche bei den Mysterien überhaupt war, scheint es am geeignetsten, beide mit einander zu vergleichen und auf die Berührungspunkte naher einzugehen,') wobei es indessen unsere Absicht nicht ist, den Gegenstand zu erschöpfen, — was uns, zumal da wir ja auch das ethnologische Material berücksichtigen, endlos beschaftigen würde — sondern nur das Augenfalligste und Entscheidende hervorzuheben.

Zunachst fallt es auf, dass die Terminologie bei den antiken Geheimkuiten fast die gleiche wie bei der Zauberei war. Die Gaukeleien der niederen, die Beschwörungen der höheren Magie wurden mit denselben Namen wie die hochangesehenen Feste von Eleusis und Samothrake oder der oft tief verachtete Dienst des Sabazios und anderer asiatischen Gottheiten bezeichnet, nl. als "Mysteria" (Geheimnisse), "Teletai" (Weihen) "Dromena" (Handlungen).2) Und bei letzterem Ausdrucke denken wir unwillkürlich daran, dass auch von den Naturvölkern die Magie als "Handlung," als "Tun" par excellence aufgefasst und benannt wird.3) Diese Übereinstimmung aber in der Terminologie des Geheimdienstes und der Zauberei lasst uns schon von vornherein eine gewisse Verwandtschaft beider vermuten. Und

1) Die Ansatze hierzu hat Dieterich in seinem Abraxas S. 157 Anm. 2) gegeben.

2) Vgl. unsere zum Teil auf Lobeck, Aglaoph. I, I § 13'u. 14 zurückgehenden Ausführungen in De Apul. Isiac. myst. teste S. 55—58.

3) Vgl. Tylor, Res. int. t. early Hist. o. Mank.3 S. 135.