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Fruchtbarkeitszauber zu erklaren.') Und dass auch die Darstellung der heiligen Heirat wesentlich "sympathetische Magie -) war3) ist nicht zu bezweifeln. Ferner hatten die Tanze gewiss nicht nur einen mimischen sondern auch einen ekstatischen Zweck. Denn, wie es richtig bemerkt ist: "Die wenigen etwas ausführlicheren Andeutungen iiber den naheren Hergang der eleusinischen führen durchaus auf ein

solch mystisches Element mit ekstatischer Erregung und Überspannung des Gefühls."4) Auch galt der Anblick dieser Zeremonien, bei denen man sich die Götter und Damonen als "Orgiasten der Mysterien" zugegen dachte, für schaurig. Vgl. Aristeides schon II, S. 31 flg. erwahnte Stelle, "Eleusis... ein gemeinsames Heiligtum der Erde... und von allem was den Menschen göttlich ist, zugleich das Schaudervollste und Freudenreichste." Plutarch, Frg. über die Seele, 2:5) "V°r dem Vollzug (der Weihe) selbst alles Schreckliche, Schaudern und Zittern und Schweiss und Staunen," und "Über den Fortschritt in der Tugend," 10: "Die Einzuweihenden... geben, indem das Heilige getan und gezeigt wird, mit Furcht und Schweigen acht," und "Das Antlitz in Monde 28: "— eine Freude, wie sie die Einzuweihenden unter Furcht und Entsetzen, vermischt mit süsser Hoffnung haben. ' Es möge noch eine merkwürdige Anekdote aus Ailianos, Frg. 143 hier Platz finden: "Ein Mann, der sein lüsternes und freches Auge mit übler Kost sattigte, verlangte sehnlichst, die Orgiën der Pherrephatta (Persephone) zu schauen, wiewohl er ungeweiht war. Zuerst versuchten

1) Frazer, Pausan. Desc. o. Gr. IV S. 239 flg., O. Kern, u. d. W. Demeter in Pauly, Real.-Enc. d. cl. Alt. 2 IV, Sp. 2732.

2) Vgl. über diese Bezeichnung Frazer, The Golden bough* I S. 9 f.f.

3) Harrison, Proleg. S. 567.

4) Wobbermin, Religionsgeschichtliche Studiën S. 43.

5) Maass, Orpheus, S. 303—305, dem sich Die ter ich, Eine Mithraslit. S. 163 anschhesst, schreibt dieses Fragment dem Themistios, einem Rhetoren des vierten nachchristlichen Jahrhunderts zu.

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