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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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der Vollstandigkeit halber das immerhin Bemerkenswerteste in dem von du Prei herangezogenen Beweismateriale nicht mit Stillschweigen übergehen.

Wenn wir nun aber auch, mit E. von Hartman n, Der Spirit. S. 53 Anm. **), die Möglichkeit einer Beschleunigung des Pflanzenwachstums durch "mediumistische" Krafte nicht von vornherein geradezu leugnen wollen, so waren doch solche jedenfalls ausserst seltene und unberechenbare Vorgange -— ganz wie die Bewegung von Gegenstanden ohne Berührung, worüber wir uns V, S. 109—121 verbreitet haben — nur zur Erklarung von ebenso seltenen und unberechenbaren Vorgangen in früheren Zeiten heranzuziehen. Aber bei regelmassig wiederkehrenden Festen ist dergleichen schwerlich anzunehmen, abgesehen noch davon, dass die obenerwahnten Notizen über das Traubenwunder bei den Dionysosweihen mehr auf dichterische Sagenbildung als auf authentische Nachrichten hindeuten. Überdies lasst sich, wie schon bemerkt, auch dieses "Wunder" aus der Verzückung der Festteilnehmer sehr leicht erklaren.

Dass die Magie auch bei den Weihen der vorziiglich von den Zauberern angerufenen Hekate nicht fehlte, ist selbstverstandlich. Diese Göttin pflegte, wie allgemein behauptet wurde, Gespenster und nachtliche Schreckensbilder zu senden und so ist denn auch von derartigen Erscheinungen in ihren Mysterien öfter die Rede. So heisst es bei dem Rhetoren Dio Chrysostomos, Rede IV, Ed. Arnim I (1893) S. 70: "Einige von denen, die sich der Weihen und Sühnungen befleissigen, pflegen, wenn sie den Zorn der Hekate zu versöhnen... behaupten, sodann... vor den Sühnungen viele und verschiedenartige Erscheinungen, welche die Göttin im Zorne schicken soll, zu schildern und zu zeigen." Celsus bei Origenes I, 9 spricht von Erscheinungen der Hekate mit unverkennbarer Bezugnahme auf die Mysterien der Göttin. Der Verfasser der "Philosophoumena" verbreitet sich S. 102