Onderstaande tekst is niet 100% betrouwbaar

gung befand, als er es Met. XI, 24, s. oben III, S. 72 geschildert hat.

In seiner rekonstruktiven Schilderung einer Mithrasweihe lasst Cumont den Initianden dabei gleichfalls in eine Ekstase,') worin er den Schranken dieser Welt entrückt zu sein glaubt, geraten und zieht zur Beleuchtung die in Rede stehende Apuleiusstelle5) heran, Text. e. Mon. I S. 323, wie er ja auch zugiebt, dass die Mysterien des Mithras in vielen Zügen mit denen der Isis übereinstimmten, a. a. O. Anm. 4), s. oben, III S. 58. Dieterich hat in einer Beschwörung des Paris. Pap. 475—834, worin ausführliche Anweisungen zum Aufsteigen in den Himmel, zur Unsterblichmachung und zum Erhalten göttlicher Prophezeiungen gegeben werden, eine Mithrasliturgie entdeckt zu haben geglaubt und dieses Fragment mit teilweiser Übersetzung und reichhaltigem Kommentar herausgegeben;3) doch hat Cumont diese ohne gewaltsame Zerreissung des Zusammenhanges und willkürliche Textausscheidungen nicht haltbare Annahme mit ausreichenden Gründen bekampft und dargelegt, dass die betreffende Zauberbeschwörung kenntlich agyptischen Ursprunges ist und Anklange an die hermetische Litteratur zeigt.4) Wir werden übrigens auf dieses interessante Dokument, worin sich u. a. Z. 725 flg. die bemerkenswerte Andeutung: "Du wirst in deiner Seele entfesselt und nicht bei dir selber sein, wenn er (der prophezeiende Gott) dir antwortet" vgl. 737 "wie in Ekstase," s.

1) Hier sei noch bemerkt, dass in einem der Mithraeen von Heddernheim eine Flöte gefunden worden ist, Cumont, Text. e. Mon. I, S. 68 : die Flöte aber sollte Ekstase herbeiführen, s. oben VI S. 163 Anm. 6).

2) Die Worte "vectus per omnia elementa remeavi" sind übrigens durch ttporté a travers tous les éléments, je suis revenu sur la terrev etwas zu frei übersetzt.

3) Schon II, S. 20 Anm. 4) und öfter erwjlhnt.

4) Un livre nouveau sur la liturgie païenne, in Rev. d. 1'Instr. pub. e. Belgique XLVII (1904) S. 1 —10, vgl. auch W. Otto, Priest. u. Temp. heil. Ag. I S. 413.

Sluiten