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nungen nicht um Gehörseindrücke, sondern um visuelle Anregungen bzw. Aufnahmen handelte. Als Probe möge hier ein Experiment, wobei F. W. H. Myers unter den Agenten war, dienen'). Die Figur, von Myers selbst gezeichnet,

war folgende:

. Fr. L., welche als

Perzipient fungierte, sagte nach einigen Minuten: "Ich sehe drei Fische auf einem Speiler". Da man sie nicht recht verstand, fiigte sie hinzu: "Drei Fische auf einem Speiler, wie sie auf dem Markte verkauft werden, aber jedermann weiss das ja". Hierauf nahm sie das Tuch von den Augen

und zeichnete:

. Lehmann macht

sich von derartigen Experimenten mit wenig besagenden Redensarten ab2) und hat nur eine Probe, diejenige nl. welche in Richet, Experim. Stud. S. 151 flg. zu finden ist, naher kritisiert3). Seine Kritik, dass hierbei die angebliche Ahnlichkeit zwischen dem Original und der Zeichnung der Versuchsperson auf Illusion beruhe, mag richtig sein, gehort hier jedoch nicht her, da es z. St. eben einen Versuch bezüglich des Hellsehens, und zwar einen solchen, wobei Gedankenübertragung ausgeschlossen war4), galt. Den Unterschied aber zwischen Hellsehen und Gedankenübertragung, zumal in der Beurteilung von Experimenten, zu ignorieren, ist ein Fehler, dessen sich jedenfalls ein Bekampfer des "Aberglaubens" nicht schuldig machen darf5).

1)Schmoll a. Mabire, Experim. in thought-transf., in Prod. Soc. Ps. Rs. Vol. V, S. 181.

2) Üb. unwillkiirl. Fliist. S. 477, Abergl. u. Zaub. S. 387 flg.

3) Üb. unwillk. Klüst. S. 476, Abergl. u. Zaub. S. 388.

4) Vgl. Richet, Exp. St. S. 122 f. f

5) Schon Sidgwick hatte S. 311 diese und noch andere Nachlassigkeiten Lehmanns hervoreehoben.

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