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Das antike Mysterienwesen in religionsgeschichtlicher, ethnologischer und psychologischer Beleuchtung

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haben mogen, S. 40—45.') Obwohl aber diese Einwürfe alle Beherzigung verdienen, so wird man doch, wie Loewenfeld, Somn. u. Spir.2 S. 50 richtig bemerkt, "nachdem die Möglichkeit geistiger Fernwirkungen auf anderem (d. h. experimentellem) Wege bereits dargetan ist, bei den in Betracht kommenden Halluzinationen und anderen seelischen Phanomenen eine telepathische Verursachung nicht ganz ausschliessen können".2) Und es fehlt ja auch nicht an gut bezeugten Tatsachen, wobei eine Erklarung durch Zufall oder Gedankenverbindung zum mindesten sehr gekünstelt scheint.3)

Wenn nun auch hinsichtlich der telepathischen Erscheinungen schon einiges Positive zu Tage gefördert worden ist, so bedarf es doch unzweifelhaft auf diesem dunkeln und unsicheren Gebiete noch weiterer und noch strenger durchgeführter Untersuchungen.4) Bei den Experimenten aber muss man, falls ihre Zahl nicht ins Ungeheure gesteigert werden soll, über besonders veranlagte Versuchspersonen verfügen und nach aller Wahrscheinlichkeit wird die Fernwirkung immerhin ein sehr seltenes Phanomen')

1) Eine ausführliche Kritik dieser Einwande hat Mrs. Si dg wiek in Proc. Soc. Ps. Rs. Vol. XIII (1897) S. 589—601 geliefert; vgl. auchMyers Hum. pers. I, S. 645 flg.

2) Mit den telepathischen Experimenten hat sich Parish in "Zur Krit." grundsatzlich nicht beschaftigt, vgl. S. 7; in "Üb. d. Trugwahrn." hat er sie S. 209 flg. nur kaum erwahnt und nicht eben genau als "Experimentell erzeugte telepathische Halluzinationen" bezeichnet. Übrigens giebt er S. 209 zu, dass es mit dem experimentellen Nachweise "etwas gunstiger steht", vgl. auch S. 168.

3) Vgl. z. B. Phant. o. t. Liv. I, S. 210 flgg. Fall 28, auf den sich auch Gurney in seiner Brochüre "Telepathie" (1887) S. 48 flgg. beruft und S. 370 flgg. Fall 134, wobei auch "Erinnerungs-Adaptation" ausgeschlossen ist.

4) So ware es u. a. höchst wünschenswert, dass jeder bei einer Halluzination oder einem ahnlichen Vorgange, davon sogleich einen schriftlichen und genauen Bericht abfasste und durch mehrere glaubwürdige Zeugen bestatigen liesse.

5) Vgl. z. B. hinsichtlich der "Gedankenübertragung" Proc. Soc. Ps. Rs. Vol. V (1888) S. 205 Anm. 1), und hinsichtlich der Halluzinationen Phant.