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Wir haben die Hypothese du Prels, dass nl. die Worte des Apuleius: "Nachdem ich durch alle Elemente gefahren" auf physische, obzwar vom gewöhnlichen Laufe der Dinge abweichende Vorgange zu beziehen seien, Punkt für Punkt geprüft und erganzt. Wenn nun aber auch dem antiken Mysterienwesen, wie dem der Naturvölker, gewisse Brennungen und auch auf Feuerfestigkeit beziigliche Handlungen nicht ganzlich fremd waren, so ist doch keineswegs eine "Wasserprobe" oder'gar ein "Erheben in die Luft" bei den Geheimfeiern anzunehmen, schon darum nicht, weil die abnormale Gewichtsabnahme und der "ekstatische Flug" allzuseltene und überdies unberechenbare Phanomene waren. Ebensowenig kann hier von einem Durchdringen derErde d. h. der festen Stoffe, was ja auch du Prei nicht zu vermuten wagte, die Rede sein; aber schon aus diesem Grunde ist du Pr els Hypothese, wie originell und anregend auch, entschieden unzureichend. Es muss also ein anderer Erklarungsversuch gemacht werden, nl. dass es sich hierbei um psychische bzw. in einem den anerkannten Sinnen entrückten Milieu sich abspielende Vorgange handelt.

Dass bei den Weihen des agyptischen Kultes und auch wohl bei anderen Mysterien, worin man jedesmal Einzelne aufzunehmen pflegte, der Initiande in einen "hypnotischen Schlaf' versenkt wurde, haben wir VIII S. 225 flgg. dargetan und dass in der alsdann eintretenden "somnambulen Ekstase", VIII S. 229 flg. naturgemass auch Visionen des Totenreiches eine Rolle spielten, in IX weiter auseinandergesetzt. Da liegt es vor der Hand, anzunehmen, dass auch die Fahrt durch alle Elemente eine visionare war, und diese

"dessen Bedeutung schwerlich zu hoch veranschlagt werden kann", Ab. u. Zaub.2 S. 602 und sie für einen " wahrheitsliebenden und ehrlichen Charakter erklart, S. 59hüpft gerade über diese verfanglichen Blumensitzungen mit einigen Worten leicht hinweg, S. 599, wie er ja überhaupt den heikelsten Fallen so weit wie möglich aus dem Wege geht.

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