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Landbouwkundig tijdschrift; maandblad van het Nederlandsch Genootschap voor Landbouwwetenschap, jrg 50, 1938, no 609-610, 1938

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peratur und Luftfeuchtigkeit). Zeitschr. f. angew. Entoni., Bd. 20, pp. I—so. 36. Zacher, 1921. Mitt. über die Kiefern-Buschhornblattwespe und die Beendigung des Massenauftretens einiger Forstschadlinge durch die Witterung. Mitt. Biol. Reichsanstalt Land- und Forstwirtschaft, No. 21, blz. 103—104.

Z US AMM EN FA S SUNG. Diese Arbeit ist eine Zusammenfassung unserer heutigen Kenntnis der Kiefernbuschhornblattwespenseuchen. Anlasslich der West-Europaischen, insbesondere der Niederlandischen Literatur, sind die Ursachen nachgespürt, . welche das Zustandekommen der Seuchen befördern unter Berücksichtigung der T .'1 . o o Umstande, welche eine Gradation vorbeugén. Die Studiën und Untersuchungen bezüglich der Diprion-Seuchen in Holland sind aufs neue bearbeitet, analysiert und nachgeprüft. Die Grundursache der Massenvermehrung findet man in der Monokultur; man wird solche Gradationen vorbeugen können mittels Mischung der Kiefernbestande mit Laubholz unter gleichzeitiger Anwendung dieser Holzarten für Unterpflanzung. Es ist nicht richtig im allgemeinen zu behaupten, dass die natürlichen Feinde von hervorragender Bedeutung sind. Es gibt Diprionfeinde, welche den Schaden ander Stelle beschranken und auch solche, welche ausschliesslich weitere Ausdehnung zuvorkommen. Zu den erstgenannten gehören die Eiparasiten, welche ab und zu wesentlich entscheidend sind; inden meisten Pallen treten sie jedoch nicht zahlreich auf. Auch durch Vernichtung der Jungraupen wird der Schaden beschrankt; diese werden nur von Hauben- und Tannenmeisen gefressën; jedoch können sie eine wichtige Gradation der Kiefernbuschhornblattwespen nie unterdrücken; auch Krahen, Goldamsel und Nachtschwalben, welche gerne die Afterraupen fressen, sind dazu nicht im Stande. Die Raupen sind nicht beliebt von Staren, Dohlen und vielen anderen Vögeln. Unter den Insekten haben die Ameisen keine Bedeutung. Einige Arten von Staphylinidae und Carabidae fressen die Larven, sind jedoch nicht wichtig. Pilz- und Bakterienkrankheiten sind wahrscheinlich nur sekundare Parasiten. Mit Ausnahme von Regenschauern, welche die Eiraupen herunterspülen, beschranken die meteorologische!! Verhaltnisse nur zuweilen den Schaden einer entstehenden Seuche. Wahrend der weiteren Entwicklung der Seuche kommen nebst den genannten Eiparasiten, den Feinden der Jungraupen und Gussregen noch andere Feinde und Parasiten der Blattwespen in Frage. In Niederland sind die nachfolgende aus der Literatur bekannt: Haubenmeisen, Tannenmeisen, Kohlmeisen, Blaumeisen,, Sumpfmeisen, Krahen, Kuckucke, Goldamsel, Nachtschwalben, Eichhörnchen, Mause, die Tachiniden : Sturmia inconspicua Mg und Diplostichus tenthredinum 8.8. und die nachfolgenden Schlupfwespen: Ichneumon nigritarius Grav., Microcryptus subguttatus Grav., Microcryptus basizonius Grav., Microcryptus sericans Grav., Spilocryptus nubeculatus Grav., Leptocryptus claviger Taschb., Pimpla Pfankuchi Brauns., Exenterus marginatorius F., Exenterus oriolus Hrtg, Holocremnus clandestinus Hojmgr., Microplectron fuscipennis Thoms. Aus eigenen Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die folgenden Arten noch hinzugefügt werden können; Holocremnus frutetorum

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