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De Nederlandsch-Duitsche Kultuurgemeenschap = Die Niederländisch-Deutsche Kulturgemeinschaft; orgaan der Nederlandsch-Duitsche Kultuurgemeenschap, 1943, 1943

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Freizeitgestaltung”. Es kommt in dieser Aussteb lung nicht so sehr darauf an, der künstlerischen Einzelleistung den Weg zu bereitcn, der Beschauer soll vielmehr spürcn, dass hinter jeder Arbeit, oh es sich um eine Zeichnung, ein Aquarell, ein Foto, eine gebrauchsgraphischc, kunsthandwerkliche oder keramische Arbeit, um einen holzgeschnitz*

ten Leuchter oder um den Entwurf einer herberge handelt, viele schöpferische den stehen, die nach hartem, anspannendem Dienst mit zielbewusster, zaher Arbeit ausgefüllt worden sind. Damit sind diese Stunden nicht verloren, sondern im wehrgeistigen Sinne ausgenützt. Sich zur Ehre schafft der Soldat aus seiner Schöpfer* kraft heraus etwas, das ihm zu einem Wert wird und das ihm einen Wert gibt.

S.S. Blldber. S. Fritz ,Eine Seelünderin” von Gefr. Karl-Eberhard Nauhaus

Viele Fragen sind laut geworden. Was für Kame< raden sind es, die da zeichnen und malen. Sind es Berufskünstler, sind es Laien ? Unter welchen Bedingungen arbeiten sie ? Wie vereinbaren sie dieses Schaffen mit dem soldatischen Dienst? Was zeichnen und malen sie ? Welche Motive sind die haufigsten ? Wenn es auf dem Plakat heisst; „Sob

daten am Altantikwall zeigen ihr Freizeitschaffen”, so ist damit klar gesagt, dass all diese Dinge in der Freizeit geschaffen worden sind. Dieser Begriff „Freizeit” ist manchen Missdeutungen ausgesetzt. Wir wissen alle, wie schwer und anspannend der Dienst bei unseren Kameraden am Atlantikwall ist. Stetige Wachs und Einsatzbereitschaft erfor? dern den ganzen Mann. Nur wenig Zeit bleibt der Entspannung, bleibt der Freizeit. Ja, selbst diese