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Tertullian De anima

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und JJraachen jener aatürhchen Dinge diesichtbar sind und den Sinnen des Körpers unterhegen, und dass jene die Wirküobkeit sind, diese aber die Abbüderderselben. 4. Werden da nicht schon die Keime der Ketzereéen des Gnostmsmus und Valentinianismus sichtbar? Daher heien jene namhch so begeistert die Unterscheidung der Sinne und der geistigen Krafte die sae auch dem Glekhnis der zehn Jungfrauen anpassen, und zwar so 'dass die füaf Unvernünftigen die körperhchen Sinne darstellen, die selbstverstandlich, wed Jeicht zu tauschen, unvernünftig sind, die Weisen aber ein • wfl plstlSen Kxike auspragen, die natürJkh weise sind, weil sie jene Wahrheit berühren die verborgen ist, und höher, im Pleroma sich befindet und das Geheimnis der ketzerischen Ideen büdet. Diese smd namJ*ch ihre Aonen und Genealogien. 5. Deshalb unterscheiden sie auch die Sinne m die der geistigen Menschen einerseits, des bei jenen vorkommenden geistigen Samens wegen, und die der bloss sirmhchen andererseks die aus Seelensamen sind, weü dieser Samen das Geistige gar nicht erfasst, und sagen, dass dem ersten das Unsichtbare gehort, dem andern aber das Sichtbare, Niedrige, und Zeküche, das durch die Sinne erfasst wird und nur aus Abbüdern besteht. Deshalb haben wir also im voraus festgesetzt, dass erstens dieDenkkraft nichts anderes ist als eine Kraft und einWerkzeug der Seele, und der Odem nichts anderes als was die Seele auch selbst ist durch den Hauch, dass aber als Beigabe zu betrachten ist, was entweder faott oder der Teufel spater eingeblasen hat. 6. Jetzt erkennen wir also, als den Unterschied des Sirmhchen und Geistigen bewirkend, nichts Anderes an als die Unterschiede der Gegenstande, der körperhchen und geistigen, der skhtbaren und unsichtbaren, der geoffenbarten und verborgenen, weü jene der Sinnestatigkeit, diese der geistigen Tatigkeit zuerkannt werden, wahrend doch sowohl diese wie jene als zu der Seele zum Dienen gehorig betrachtet werden, die gleichermassen durch den Körper die körperhchen Dinge wahrnimmt wie sie auch durch den Geist die geistigen erfasst unter dem Vorbehalt dessen, dass sie beim Erkennen auch wahrnimmt. 7. Denn ist nicht auch das Erkennen ein Wahrnehmen und das Wahrnehmen ein Erkennen? Oder was wird die Wahrnehmung sonst sein als ein Erkennen des wahrgenommenen Gegenstandes? Was wird das Erkennen sem, wenn nicht eine Wahrnehmung des Erkannten? Was sollen Verdrehungen, die dazu dienen, die Einfalt zu martern und die Wahrheit m der Schwebe zu lassen? Wer kann mir einen Sinn zeigen der nicht erkennt was er wahrnimmt, oder eine Erkenntnis die nicht wahrnimmt was sie erkennt, sodass er beweisen könnte, dass das eine ohne das andere bestehen kann? 8. Wenn die körperhchen Gegenstande wahrgenommen werden, die unkörperlichen aber erkannt, so sind die Arten der Gegenstande verschieden, mcht die Sitze der Sinne und der Erkenntnis, d.h.: nicht Seele und Denkkraft. Wodurch werden letzten Endes die körperhchen Dinge