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Geschichte und Kultur des Inkareiches

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Erzahlungen niederschreibenden spanischen Chronisten die auf einen bestimmten Ort und bestimmte Vorgange bezüglichen Angaben in naiver Weise veralgemeinerten.

So entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte ein widerspruchsvoller bunter Sagenwust. Dennoch lasst sich aus ihm, wenn man die sagenhaften Ausschmückungen beiseite schiebt, die sich bei strenger kritischer Nachprüfung als spatere Zusatze erweisenden Legenden ausser Betracht lasst und die uns berichteten Eroberungszüge auf guten Landkarten verfolgt, ein bestimmter historischer Kern herausschalen, der uns deudich veranschaulicht, wie nach und nach das grosse Inkareich entstanden ist, das die spanischen Conquistadoren vorfanden.

Freilich als in allen Teilen völlig zuverlassig kann auch eine solche kritisch gereinigte Geschichte des Inkareiches nicht geiten; denn oft lasst sich, wenn man die sich gegenseitig widersprechenden, lückenhaften Berichte der Indianer miteinander vergleicht, selbst bei strengster Prüfung nicht entscheiden, welche Version den grössten Anspruch auf Authentizitat hat und was ins Reich der Fabel zu verweisen ist.

Auch eine Untersuchung der für bestimmte Einrichtungen gebrauchten Benennungen der Khetschua- und AymaraSprache auf ihre etymologische Bedeutung hilft oft nicht weiter.

Doch mit solchen Mangein hat auch der Geschichtsschreiber der Frühzeit der europaischen imd asiatischen Reiche zu rechnen, und wenn er durchaus keine sicheren Resultate zu gewinnen vermag, bleibt ihm schliesslich nichts anderes übrig, als sich mit Wahrscheinlichkeitsannahmen zu begnügen, doch soll er, wenn ihm sein Quellenstudium im Stich lasst, nicht einfach ihm fehlende Nachweise nach Gutdünken erganzen und als feststehende Forschungsergebnisse hinstellen, sondem sie als das bezeichnen, was sie sind: als blosse Hypothesen.